Polycystic Kidney Disease (PKD)

 

Die Polyzystische Nierenerkrankung ist eine vererbte Krankheit, die die Nieren befällt. Sie zeigt sich oft erst sehr spät in einem Katzenleben - mit vergrößerten Nieren und Nierenversagen im durchschnittlichen Alter von sieben Jahren. Die Zysten in den Nieren bestehen von Geburt an. Die Größe der Zysten kann zwischen einem Millimeter und mehreren Zentimetern variieren, wobei ältere Katzen mehr und größere Zysten aufweisen. Probleme können dann entstehen, wenn diese Zysten anfangen zu wuchern und allmählich die Niere vergrößern und damit nach und nach die Nierenfunktionen beeinträchtigen. Das Ende ist dann Nierenversagen. Klinische Anzeichen dafür sind beispielsweise Depressionen, fehlender oder verringerter Appetit, außergewöhnlicher Durst, ungewöhnlich hoher Harn-Absatz und Gewichtsverlust. Es gibt bemerkenswerte Unterschiede darin, wann und wie schnell sich PKD bei Katzen entwickelt - auch mit der Möglichkeit, dass sich PKD so spät im Katzenleben  entwickelt, dass sie nicht daran sterben muss sonder die „Chance“ hat, an anderen Ursachen zu sterben. Dennoch: Nierenversagen ist sicher, wenn und sobald die Zysten anfangen, sich zu entwickeln.

 

Vor dem ersten Zuchteinsatz sollten Zuchttiere ab dem Alter von einem Jahr auf jeden Fall von zertifizierten Fachärzten auf PKD untersucht werden damit diese genetische Krankheit auszuschließen ist. Eine Liste dieser Ärzte ist hier:

 

http://www.tieraerzteverband.de/suche/index.php3?engine=2

 

Von der Blutabnahme und dem Gentest auf PKD halten wir persönlich nichts, da schon mehrere Sibirer gentechnisch als negativ aber schalltechnisch für positiv befunden wurden. Dies schreib ich deshalb hier noch einmal, da leider viele Neulinge der Annahme sind, ein Gentest würde zur Bestimmung reichen.

 

Unter unserer "Link" Seite finden Sie außerdem die HCM und PKD Datenbank "Gesunde Rassekatze"